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eGarage, das unabhängige Informationsportal zur E-Zigarette lud ein und interessante Gäste kamen am 23.04.2018 nach Berlin. In einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Politik fragt Wirtschaft und Wissenschaft: Wie gehts weiter mit der E-Zigarette?“ standen sich Vertreter der E-Zigarettenbranche und der Politik gegenüber. Dr. Wieland Schinnenburg von der FDP, Alexander Krauß von der CDU und Niema Movassat von der Partei Die Linke waren als Vertreter des Bundestages anwesend. Sie diskutierten mit Dustin Dahlmann, Vorsitzender des BfTG (Bündnis für Tabakfreien Genuss) und dem Tabaksuchtexperten von der Queen Mary University London, Prof. Peter Hajek über dieses sehr aktuelle Thema.

Prof. Dr. Hajek hielt einen interessanten Kurzvortrag zur Bedeutung der gesundheitlichen Aufklärung, wenn es um die E-Zigarette geht. Die drei Bundestagsabgeordneten gaben ihre Ansichten zum Thema kund und nahmen sich anschließend die Zeit, Fragen aus dem Publikum zu beantworten.

Viel wurde über den Gateway Effekt bei Jugendlichen gesprochen und auch der Jugendschutz an sich interessierte alle Teilnehmer der Diskussion. Prof. Dr. Hajek berichtete über das Ergebnis seiner Studien zu diesem Thema und stellte klar, dass ein Gateway Effekt bei Jugendlichen nicht festzustellen ist. Vielmehr sieht er das Dampfen als den besten und erfolgreichsten Weg für ein Wegkommen vom Glimmstängel. Er selbst habe sich umfassend mit der Sache beschäftigt und hat viele Untersuchungen durchgeführt, daher könne er diese Aussage mit Bestimmtheit treffen.

In der Runde war man sich einig, dass bezüglich des gesundheitlichen Vorteils der E-Zigarette eine Aufklärung nötig sei. Niema Movassat war der Ansicht, dass 99 % der Dampfer ehemalige Tabakraucher wären und nur 1 % davor Nichtraucher waren. Dr. Wieland Schinnenburg erklärte die Harm Reduction als Ziel für Raucher. Auch Alexander Krauß erkennt einen Rückgang der Raucherzahlen und sieht das Dampfen als Alternative.

Einigkeit herrschte auch darüber, dass mittels Aufklärung ein Rauchstopp besser umgesetzt werden könnte, ohne dabei die E-Zigarette als Einstieg dazustellen. Dazu müsste auch eine stärkere Thematisierung der Harm Reduction erfolgen.

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