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Sie haben es wahrlich nicht leicht, die Dampfer auf den Philippinen. Das liegt daran, dass der Präsident des Landes ehemaliger Kettenraucher ist und das Rauchen aufgrund einer Raucherkrankheit aufgegeben hat. Der 72-Jährige führt seit Jahren einen persönlichen Kampf unter anderem gegen das Rauchen, den Drogenkonsum und illegales Glückspiel.

Daher erließ er auch strenge Verbote und Beschränkungen für Werbung, Verkauf und Genuss von Zigaretten und E-Zigaretten. Tabakprodukte und E-Zigaretten werden dabei über einen Kamm gezogen. Es darf in der Öffentlichkeit geraucht und gedampft werden, aber nur in genau ausgewiesenen Zonen. Es gibt eine Polizeitaskforce, die die Einhaltung der Rauchergesetze überwacht.

Tom Pinlac, Präsident von The Vapers Philippines, griff die Ergebnisse der Public Health England Studie auf und will die philippinischen Raucher, aber insbesondere die Politiker des Landes zum Umdenken anregen: „Hört diesen Experten zu. Es ist an der Zeit, dass das Gesundheitsministerium diesen Bericht prüft, damit sie Rauchern, die aufhören wollen, E-Zigaretten und erhitzte Tabakprodukte empfehlen können.“ Auf den Philippinen verbreitet die breite Ärzteschaft Falschinformationen über die E-Zigarette in den Medien. Eines davon ist, dass das Dampfen Krebserkrankungen auslösen würde. Laut Pinlac sei es eine Schande, dass Rauchern die wahren Informationen über E-Zigaretten verweigert würden. Auch Edward Gatchalian, Präsident der Philippine E-Liquid Manufacturers Association, äußerte sich dazu: „Die über 17 Millionen philippinische Raucher könnten von E-Zigaretten profitieren, da sie wesentlich weniger schädlich sind als das Zigarettenrauchen.“ Auch er plädiert, dass Raucher zur Entwöhnung aufs Dampfen umsteigen sollten, und sieht den britischen Bericht als klar richtungsweisend. Und die philippinischen Dampfer fordern nun, dass die Ergebnisse der PHE-Studie Teil des Tabakkontrollprogramms der Regierung werden sollte.

Auf den Philippinen sind E-Zigaretten und Liquids derzeit noch legal – sowohl im Verkauf und im Kauf und Gebrauch. Rauchen und Dampfen sind auf der Straße und in geschlossenen Räumen wie Bars, Kasinos, Spielhallen und Flughäfen verboten. Saftige Strafen drohen: bis zu vier Monate Haft und Bußgelder bis zu 90 Euro. Wer in das Land reist, sollte sich daher vorab gut informieren.

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