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Mit seiner kürzlich veröffentlichen Broschüre „E-Zigaretten – die unterschätzte Chance. Was die Deutschen über E-Zigaretten wissen – und was nicht“ will der Verband Aufklärungsarbeit leisten in Sachen E-Zigaretten. Dac Sprengel, Vorsitzender des VdeH spricht den E-Zigaretten zu, das „Potenzial zu haben, die gesundheitlichen Risiken zu reduzieren und das bei gleichbleibendem Genuss“. Der VdeH will sich dieses Jahr vermehrt für die Aufklärung einsetzen.

Der VdeH beauftragte bereits 2016 eine Forsa-Umfrage zum E-Zigarettenwissen der Deutschen. Sie ergab, dass 54 % sie genauso schädlich einschätzen wie Tabak. Allerdings hätten 58 % gerne mehr Infos dazu. Die Umfrage wurde 2017 wiederholt und ergab kaum Veränderungen: 46 % sehen sie gleich schädlich, 8 % glauben sie seien sogar noch schädlicher als Tabakprodukte. Allerdings wussten 2017 schon 5 % mehr Leute darüber Bescheid. Die meisten Befragten halten die Ergebnisse der britischen Studie für nicht glaubwürdig.

Der VdeH bemängelt die generellen Fehlinformationen und die mangelnde Aufklärungsarbeit und verweist auf die groß angelegte Public Health Studie in England. Die bestätigte, dass 1,5 Mio. Umsteiger, ihr Gesundheitsrisiko um 95 % reduzieren. Und auch die britische Politik sei der der deutschen weit voraus. Deutsche Politiker seien E-Zigaretten gegenüber eher skeptisch. Die Deutschen wünschen sich dagegen wissenschaftlich fundierte staatliche Aufklärung.

Mediziner wie Prof. Dr. Bernd Mayer geben E-Zigaretten eine Chance: „Bislang galt: Menschen rauchen wegen des Nikotins, aber schädigen ihre Gesundheit durch Teer. Mit E-Zigaretten ist dagegen Nikotininhalation ohne schädliche Kondensate möglich.“ Und weiter: „Wer auf Nikotinkonsum nicht verzichten will, hat mit der E-Zigarette eine wesentlich unbedenklichere Alternative.“ Einige wichtige Studien belegen, dass die E-Zigarette weit weniger schlimm ist als Tabak in puncto Schadstoffe.

Die Studienteilnehmer bemängelten, dass die Medien zwar mehr berichten würden, aber nicht tiefgründig genug, und viel zu einseitig. Selbst das Bundesministerium für Gesundheit fand in einer Studie heraus, dass deutsche Journalisten die Chancen nicht nutzen, nicht tief genug recherchieren und keine Denkanstöße liefern oder Diskussionen anregen und vor allem nicht neutral bleiben.

Die Verbandsbroschüre zeigt abschließend anhand einiger Beispiele auf, was Kritiker sagen und wie die Wirklichkeit sich darstellt.

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