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Auf die Technik kommt es an

In Foren und Social Media wird immer häufiger die Frage gestellt, ob man mit der Dampfe Rauchalarm auslösen kann. Rauchmelder sind in vielen öffentlichen Gebäuden gang und gäbe, aber auch in Privathaushalten hierzulande längst nicht mehr ungewöhnlich und teilweise Pflicht. Auch in sensiblen Bereichen finden sie sich – beispielsweise in Flugzeugtoiletten. Überall da, wo auf Sicherheit und Brandschutz besonders viel Wert gelegt wird. Und das ist auch gut und richtig so. In Privaträumen kann man gezielt fragen, ob das Dampfen gestattet ist – etwa in Hotelzimmern oder wenn man Bekannte besucht. In öffentlichen Räumen mit ausdrücklichem Rauchverbot sollte man auch das Dampfen unterlassen, um keine technischen und sonstigen Missverständnisse heraufzubeschwören. Wir wollen ja keine Panik auslösen. Deshalb: Vorsicht mit dem Dampf!

Wie funktioniert ein Rauchmelder?

Um zu verstehen, wie Brandschutzsysteme funktionieren, muss man wissen, dass Rauchmelder den Dampf nicht „sehen“, sondern auf andere Weise wahrnehmen. Nun ist Dampf zwar kein Rauch – aber der Rauchmelder weiß das oft nicht. Ob ein Alarm ausgelöst wird, hängt nämlich von der verwendeten Technik ab. Es gibt unterschiedliche Systeme, die auf ganz unterschiedliche Faktoren reagieren. Ich stelle hier mal die gängigsten Varianten vor:

Infrarot-Technologie

Bei sogenannten optischen Rauchmeldern wird ein Infrarot-Lichtstrahl ausgesandt, der auf einen Empfänger auf der anderen Seite des Raumes gerichtet ist. Tritt Rauch auf, dann wird dieser Lichtstrahl gebrochen, und der Alarm wird ausgelöst.

Hitzesensoren

Diese Art von Meldesystem reagiert nicht auf Dampf oder Rauch, sondern auf einen Temperaturanstieg. Meistens finden sie sich in Räumen, wo aufgrund der Nutzung andere Systeme nicht in Frage kommen, etwa in Großküchen oder Badeanstalten.

Ionisierende Rauchmelder

Ionisationsrauchmelder basieren auf einer sehr empfindlichen Technologie – Alpha- und Betastrahlen, die zwischen zwei Metallplatten ionisiert werden. Dringt Rauch zwischen die Platten, wird die Ionisierung vermindert und ein Alarm ausgelöst. Diese Rauchmelder sind nicht sehr verbreitet. Gleichzeitig handelt es sich hier um eine Technologie, die am ehesten auf Dampf reagieren kann.

Rauchmelder im trauten Heim?

Wer sein Zuhause mit einem Brandschutzsystem versehen hat, sollte zunächst testen, ob und wie die häuslichen Rauchmelder reagieren. Natürlich kann man viele Systeme zeitweise auch abschalten – solange man das Wiedereinschalten nicht vergisst. Wer seinen Rauchmelder einmal ganz gezielt eindampfen will, um herauszufinden, ob er damit einen Alarm auslöst, sollte in jedem Fall vorher mit den Nachbarn sprechen, um nicht versehentlich einen Einsatz der Feuerwehr auszulösen, vor allem in einem Mehrparteienwohnhaus. Im Zweifelsfall, etwa im Hotelzimmer oder bei Einladungen in Privaträumen, lässt sich die Frage umschiffen, indem man – wie früher mit der Zigarette – auf den Balkon verschwindet.

Insgesamt ist ein Rauchalarm durch den Gebrauch von E-Zigaretten eher unwahrscheinlich, aber wie gesagt, man sollte auch hier Rücksichtnahme, gesunden Menschenverstand und die gebotene Vorsicht mit der Technik walten lassen.

 

Quellen

http://www.e-rauchen-forum.de/thread-88213.html https://www.powercigs.net/rauchmelder-und-die-e-zigarette

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