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Dampf-Neulinge, die auf der Suche nach der richtigen Ausstattung sind, oder ihr Zubehör ergänzen möchten, stoßen schon bei den technischen Angaben zu den Bestandteilen der Dampfe auf die Angaben zur Elektronik – in Tabellen zur Einstellung am Akku finden sich kryptische Angaben wie „ 0,5 Ohm        DL       Temp-SS     Temp.Control o. VW 20-30 W“.

Aha, denkt der Neuling, höhere Physik – bleib ich doch lieber bei der Zigarette, wo ich nur ein Feuerzeug anschnipsen muss. Aber tatsächlich sind die Werte zur Leistung der Elektronik in der Dampfe gar nicht so schwierig zu verstehen.

Wie wird „Strom“ eigentlich gemessen?

Die unterschiedlichen Messdaten

Eines vorweg: Wenn man einen regulierbaren Akku hat und die Voltzahl einstellt, kann man damit die Stärke und die Geschmacksintensität des Dampfes regeln. Unterschiedliche Zerstäuber in Verbindung mit unterschiedlichen Voltzahlen erlauben ganz problemlos eine Vielfalt von Dampferlebnissen. Man muss kein Elektronik-Fachmann sein, um diese grundlegenden Schritte zu kennen und anzuwenden. Dampfer, die schon länger dabei sind, wissen aber, dass man noch so einiges aus der E-Zigarette herausholen kann, wenn man weiß, wie die Technik darin genau funktioniert.

Eine wunderschöne, lustige Grafik, die die einzelnen Messdaten verdeutlicht, kommt von dampfen-fuer-anfaenger.de:

Ohm

Ohm ist die Einheit für den Widerstand, den die Elektronen beim Durchgang durch den Leiter überwinden müssen.

Ampere

Ampere ist die Einheit für die Stromstärke – mit Ampere gibt man an, welche Menge an Elektronen innerhalb einer bestimmten Zeit durch den Leiter hindurchgeht.

Volt

Volt ist die Einheit für die Stromspannung – also den Druck, der auf die Elektronen ausgeübt wird, damit sie den Widerstand im Leiter überwinden.

Watt? Summa summarum

Watt ist das, was beim Zusammenspiel der drei obengenannten Komponenten herauskommt. Wenn man es sich einmal durch den Kopf gehen lässt, ist es ja nur logisch, dass die Stromspannung, entsprechend dem Widerstand, den es zu überwinden gibt, die Elektronen in einer bestimmten Menge zu einer gemessenen Zeit (Stromstärke) durch den Leiter schickt. Soweit so gut. Und was hat das nun mit dem Dampfen zu tun?

Die praktische Anwendung bei der E-Zigarette

In der Praxis sorgen variable Werte der Hardware, also bei Akku und Verdampfer, für eine mehr oder weniger hohe Leistung der Dampfe. Wird die Heizwendel weniger heiß, erzeugt sie auch weniger Dampf, und umgekehrt. Wie viel und wie intensiven Dampf man erzielen möchte, ist eine Sache der persönlichen Vorlieben und bei manchen Dampfern auch vom verwendeten Liquid abhängig. Mehr oder weniger Dampf wirkt sich außerdem auf die Leistungsdauer des Akkus aus. Die Technik zu verstehen erlaubt also ein Finetuning des Dampfes – wer weiß, wie die Komponenten zusammenspielen, kann das Beste aus seinem Equipment herausholen.

Variable Watt Akkus – Einer für alles

Wer es dennoch gern bequem hat, kann zu einem VW-Akku greifen. Das Kürzel steht für Variable Watt-Einstellung. Mit einem kleinen Drehrädchen kann man die Stromstärke des Akkus einstellen. Dieses Konzept sorgt dafür, dass der aufgeschraubte Verdampfer immer dieselbe Watt-Leistung erbringt, unabhängig vom Widerstand des Verdampfers. Diese Leistung ist obendrein gleichbleibend bis zum Schluss. Eine tolle Sache also für alle, die sich nicht näher mit der Technologie beschäftigen möchten, denn man regelt nicht das Zusammenspiel der Faktoren, die die Watt-Leistung erbringen, sondern nur das Resultat.

Für die Experimentierfreudigen

Wer gern selbst ausprobiert und sein Zubehör kombiniert, vor allem aber diejenigen, die auch ausgefallene und neue Zubehörteile testen, ist eine Grundkenntnis der Technologie unerlässlich. Dabei sei gesagt – je niedriger der Widerstand in Ohm, desto intensiver und heißer ist der erzeugte Dampf. Kombiniert man niedrigen Widerstand mit einer hohen Voltleistung des Akkus, dann geht die Post ab. Die Akkulaufzeit und die Lebensdauer des Verdampfers werden allerdings dadurch beträchtlich reduziert. Bei allzu niedrigem Widerstand und hoher Volt-Leistung kann außerdem die Heizwendel überhitzen. Wer kein geeignetes und vor allem fehlerfreies Equipment verwendet, kann beim Dampfen mit niedrigem Widerstand einen Kurzschluss oder schlimmeres riskieren.

Und die Angaben in Ampere? Was nun die Ampere-Angaben beispielsweise für Akkus angeht, so finden sich hier Ampere-Stunden oder Amp/h – kurz gesagt geben diese die Kapazität des Akkus an. Je höher der Wert der Ampere-Stunden, um so länger kommt man mit einer Akkuladung aus.

Zu guter Letzt noch ein Tipp: Der praktische online E-Zigaretten-Rechner für Akkuleistung, Laufzeit, Ladezeit und vieles mehr findet sich hier.

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