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Ich persönlich habe schon immer so getickt, dass ich bei fast allem von vornherein eher skeptisch bin und zunächst erst einmal nichts glaube – Glauben heißt für mich irgendwie nichts zu wissen und wer alles glaubt, was er liest, sollte besser nicht mehr Lesen. Nicht Bescheid zu wissen, kann unter Umständen schnell schief gehen und ärgerlich und enttäuschend sein, schlimmstenfalls kostspielig.

Auch hier in der Dampferszene werden oft Aussagen veröffentlich, die zwar nicht grundlegend falsch sind, aber einen falschen Eindruck vermitteln oder einfach das nicht beschreiben, worauf es ankommt. Gerade Anfänger, die vom klassischen Rauchen umsteigen wollen auf das Dampfen, nutzen die Informationen im Internet als Hauptwissensquelle. Ich kann allen nur raten, nicht sofort alles zu glauben, was irgendwo geschrieben steht. Denkt auch daran – es gibt keine neutrale Werbung! Jeder will irgendwas verkaufen oder hat einen Vorteil davon es zu publizieren und daher werden Produkte nur selten wirklich neutral bewertet. Und letztendlich sind wir Verbraucher ja auch alle sehr verschieden in unseren Ansprüchen.

Daher macht immer eure Hausaufgaben und lernt dabei zu hinterfragen. In der Netzwelt geht das ganz gut, in dem ihr beispielsweise mehrere Seiten mit Artikeln zum gleichen Thema anschaut. Wenn irgendwo Quellen genannt werden, geht diesen Quellen auch einfach mal nach. Wer sich bei Herstellern informiert, stellt schnell fest, dass im Endeffekt alles gleich aussieht und auch die gleiche Funktion hat. Das hilft oft auch nicht weiter. Es kann durchaus etwas mühsam sein herauszufinden, was die einzelnen Produkte voneinander unterscheidet, was wichtig sein könnte, oder nicht. Und am Ende habt ihr kaum noch den Überblick, geschweige denn den Durchblick. Ein kleiner Tipp daher: Wenn ihr euch im ersten Schritt schon mal grundlegend schlaugemacht habt, überlegt euch als Nächstes, was euch persönlich wichtig ist und filtert dann entsprechend aus.

Als ganz gut hat sich die „Macht der Empfehlung“ herausgestellt. Es ist tatsächlich so, das Vertrauen in Dritte generell größer ist, als das Vertrauen in Hersteller oder in die Werbung. Und manchmal bleibt uns dann nur noch übrig, Fragen in einschlägigen Foren oder Communities zu stellen. Das kollektive Wissen ist enorm hilfreich. Und interessant ist dabei, dass negatives Feedback für den einen zwar schlecht, für den anderen aber durchaus gut ist.

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