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Als Dampfer, brauchen wir stetig Nachschub an Liquid. Das ging bisher problemlos, da wir unsere Größen selbst bestimmen konnten. Ob 10, 20 oder 30 Milliliter-Fläschchen. Je nach Angebot der Hersteller konnten wir unterschiedliche Liquids in unterschiedlichen Größen bestellen. Worauf ich hinaus möchte, ist eine Änderung, die die TPD 2 mit sich bringt: Zukünftig darf nikotinhaltiges Liquid nur noch in 10ml-Fläschchen verkauft werden – nikotinfreies Liquid in 20ml-Fläschchen. Dazu kommt, dass jedes Liquid separat verpackt und mit einem Beipackzettel geliefert werden muss.

Bevor wir weiter darauf eingehen, blicken wir kurz zurück:

Beschlossen wurde die TPD2 mit Stimmen der SPD, der CDU/CSU mit Gegenstimmen von den Grünen, eine aus der CDU sowie Enthaltung der Linken. Mit dem Gesetz wurde dem Markt eine Übergangsfrist zur Umsetzung eingeräumt, die am 20.05.2017 endet. Ab Mai 2017 müssen damit also alle E-Zigaretten und Liquids TPD2-Konform verkauft werden. Ab diesem Zeitpunkt sind für uns auch wie oben beschrieben, nur noch begrenzte Mengen an Liquid erhältlich sein werden.

An diese Regelung werden wir uns gewöhnen müssen und es bleibt abzuwarten, wie die Hersteller damit umgehen. Ob es beispielsweise 10er-Packs an Liquid geben wird, sodass wir trotzdem größere Mengen gesammelt bestellen können. Doch was mir eigentlich ein Dorn im Auge und Auslöser für diesen Artikel ist, ist der Schwachsinn mit Verpackung und Beipackzettel zu jedem „einzelnen“ Liquid.

Folgendes Szenario: Gehen wir von einem Dampfer aus, der am Tag ca. 10ml Liquid verbraucht. Das wären in einem 30-Tages-Monat 300 Milliliter. Das wiederum wären 30 10ml-Fläschchen Liquid. Jedes der 30 Liquid-Fläschchen ist einzeln verpackt und kommt mit einem Beipackzettel. Dazu kommt, wenn wir einfach mal davon ausgehen, dass auch so viel bestellt wird, die größere Umverpackung für den Versand dieser Mengen. Allein wenn ich mir diese simple Rechnung ansehe, sehe ich sofort, dass sich die hohen Tiere in der Politik darüber 0 Gedanken gemacht haben. Denn der Papier-, bzw. Plastikmüll der hierbei im Vergleich zu vorher entsteht, ist abnormal hoch.

Fazit: Mit der TPD2 ist weder uns, den Herstellern und der Umwelt gedient, da sollte man nochmals über die Bücher gehen und sich etwas was anderes einfallen lassen was sinnvoller wäre, denn wo soll das noch hinführen?

 

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